Kontakt:

Anschrift

Knappschaftskrankenhaus
Klinik für Neurologie
In der Schornau 23-25
D-44892 Bochum

Direktor

Prof. Dr. U. Schlegel

Sekretariat

Tel.: 0234 / 299-3701
Fax.: 0234 / 299-3719
neurologie@kk-bochum.de

Studiensekretariat

Frau Anke Pox
Tel.: 0234 / 299-3703
anke.pox@kk-bochum.de

Frau Bettina Bauert
bettina.bauert@kk-bochum.de

Extrapyramidale Bewegungsstörungen

Parkinson Schnitt

Bei den sog. extrapyramidalen Bewegungsstörungen handelt es sich um eine Gruppe verschiedener Erkrankungen, die durch eine Störung der Bewegungskoordination und –abläufe gekennzeichnet sind und zum Teil mit zusätzlichen unwillkürlichen Bewegungen wie Zittern (Tremor) oder unwillkürlichen Überbewegungen (z.B. Dystonien) einhergehen. Der häufigste Vertreter dieser Erkrankungsgruppe ist die Parkinson-Erkrankung. Dabei es sich um eine langsam fortschreitende Bewegungsstörung, die durch die Leitsymptome einer abnormen Muskelsteifigkeit (Rigor), einer allgemeine Bewegungsverarmung (Akinese) sowie häufig auch durch ein unwillkürliches Muskelzittern (Tremor) gekennzeichnet ist. Zur Diagnosestellung und Verlaufskontrolle stehen in der Neurologischen Klinik alle bildgebenden, nuklearmedizinischen und elektrophysiologischen Untersuchungsmethoden zur Verfügung.

Krankheitsbedingte zusätzliche Problemfelder wie Sprechstörungen, Schlafstörungen, vegetative Störungen oder neuropsychologische Beeinträchtigungen können gezielt erfasst und in das therapeutische Gesamtkonzept integriert werden, was neben einer individuell angepassten medikamentösen Therapie auch die enge Zusammenarbeit mit Krankengymnasten und Sprachtherapeuten und die Einbeziehung von Angehörigen umfasst. Außerhalb des stationären Kontextes können Patienten zur Therapiekontrolle oder Planung des weiteren therapeutischen Prozederes auf Zuweisung des Hausarztes in unserer Spezialambulanz für Parkinson-Erkrankte betreut werden. Ein besonderer Schwerpunkt der Neurologischen Klinik liegt in der Indikationsstellung und Betreuung von Parkinson-Patienten mit Tiefer Hirnstimulation sowie in der Anpassung von Medikamentenpumpen in fortgeschrittenen Erkrankungsstadien.

Darüber hinaus wird eine besondere Form der extrapyramidalen Bewegungsstörungen, die sog. fokale Dystonie (z.B. Torticollis, Blepharospasmus u.a.) in unserer Ambulanz durch lokale Injektionen von Botulinumtoxin behandelt.

Ansprechpartnerin:

Frau Dr. S. Skodda (ltd. Oberärztin)

Sprechstunden:

Montags und Mittwochs 9.30 – 12 Uhr
(nach Vereinbarung)

Anmeldung unter:

Tel.: 0234 / 299-3720

Tiefe Hirnstimulation

Ein Bild, das die Elektroden bei der Hirnstimulation zeigt

Bei der Tiefen Hirnstimulation handelt es sich um ein neuartiges Behandlungsverfahren, bei dem durch operativ in bestimmte Hirnregionen eingebrachte Elektroden die Symptome bestimmter Erkrankungen dauerhaft und nebenwirkungsarm gelindert werden können. Besonders etabliert hat sich die Tiefe Hirnstimulation aufgrund der überzeugenden Langzeitergebnisse inzwischen bei der Behandlung der Parkinson-Erkrankung. Aber auch andere extrapyramidale Bewegungsstörungen wie beispielsweise Tremorerkrankungen oder unwillkürliche Überbewegungen (Dystonien) können eine Indikation zur Tiefen Hirnstimulation sein.

Hirnstimulation Operation

In der Neurologischen Klinik kann festgestellt werden, welche Patienten sich für dieses Behandlungsverfahren eignen. In enger Kooperation mit mehreren stereotaktisch arbeitenden Neurochirurgischen Kliniken werden Patienten dann nach entsprechenden Voruntersuchungen durch die Phasen der Operation sowie der unmittelbar postoperativen Stimulator-Ersteinstellung begleitet und schließlich auch ambulant langfristig weiterbetreut.

Ansprechpartnerin:

Frau Dr. S. Skodda (ltd. Oberärztin)

Sprechstunden:

Montags und Mittwochs 9.30 – 12 Uhr
(nach Vereinbarung)

Anmeldung unter:

Tel.: 0234 / 299-3720