Kontakt:
Anschrift
Knappschaftskrankenhaus
Klinik für Neurologie
In der Schornau 23-25
D-44892 Bochum
Direktor
Prof. Dr. U. Schlegel
Sekretariat
Tel.: 0234 / 299-3701
Fax.: 0234 / 299-3719
neurologie@kk-bochum.de
Studiensekretariat
Frau Anke Pox
Tel.: 0234 / 299-3703
anke.pox@kk-bochum.de
Frau Bettina Bauert
bettina.bauert@kk-bochum.de
Patienteninformation
In der Neurologischen Klinik werden Patienten mit Erkrankungen des Gehirns, des Rückenmarks, des peripheren Nervensystems und der Muskulatur untersucht und behandelt. War die Neurologie als klinisches Fach früher überwiegend diagnostisch ausgerichtet, hat sie sich heute zu einer aktiven therapeutischen Disziplin entwickelt.
Hirntumorerkrankungen:
Die Neurologische Universitätsklinik des Knappschaftskrankenhauses besitzt in Kooperation mit den Kliniken für Neurochirurgie und für Innere Medizin/Hämatologie und Onkologie eine weit überregionale Bedeutung in der Behandlung von Gehirntumoren und erfährt in diesem Zusammenhang mehrere Förderungen durch die Deutsche Krebshilfe.
Epilepsiezentrum:
Darüber hinaus befindet sich an der Neurologischen Klinik das Epilepsiezentrum der Ruhr-Universität Bochum, zu dem Patienten aus der ganzen Region zur Behandlung auch schwer therapierbarer Epilepsien zugewiesen werden.
Parkinson-Erkrankungen:
Einen weiteren Schwerpunkt stellt die ambulante und stationäre Behandlung von Patienten mit Bewegungsstörungen, vor allem mit Parkinson-Syndromen dar. Neben allen modernen medikamentösen Therapieverfahren können schwer betroffene Patienten auch auf sog. Medikamentenpumpen eingestellt werden. Zusätzlich können in Kooperation mit der Klinik für Neurochirurgie Schwerstbetroffene mit der Tiefen Hirnstimulation, dem sog. Hirnschrittmacher, versorgt und nach stereotaktischer Implantation dieser Stimulationselektoden kontinuierlich betreut werden.
Akutversorgung von Schlaganfallen:
In Kooperation mit der Radiologischen Klinik und mit der Klinik für Neurochirurgie wird eine Akutversorgung von Patienten mit Schlaganfällen geleistet, die alle Richtlinien der modernen Schlaganfallversorgung umsetzt. Durch die Abteilung für Radiologie werden alle diagnostischen und interventionellen Verfahren rund um die Uhr vorgehalten. In der Neurochirurgie können lebensrettende Maßnahmen, wie z.B. die operative Versorgung einer Hirnblutung oder einer lebensbedrohlichen Hirnschwellung im Rahmen eines Schlaganfalls unverzüglich durchgeführt werden. Eine Intensivstation erlaubt die Behandlung auch schwerster Erkrankungen einschließlich der Beatmung.
Neuropsychologie
Eine eigene Neuropsychologische Abteilung besitzt eine überregionale Bedeutung in der Diagnostik von Demenz-Erkrankungen und von anderen Gedächtnisleistungsstörungen.
Zusatzdiagnostik
In der Neurologischen Klinik werden neben dem bettenführenden Bereich auch eine Ambulanz und eine Funktionseinheit vorgehalten, die alle modernen neurophysiologischen und Ultraschall-diagnostischen Verfahren umfasst. Neben dem ärztlichen Personal und dem Pflegepersonal komplettieren eine leistungsfähige Abteilung für Physiotherapie und eine selbständige Abteilung für Diagnostik und Therapie von Sprach- und Sprechstörungen das Behandlungsangebot.
Die universitären Forschungsschwerpunkte bestehen in der experimentellen und klinischen Behandlung von Tumoren des Gehirns, die durch die Deutsche Krebshilfe eine kontinuierliche Forschungsförderung erfährt. Darüber hinaus ist die Abteilung für Neuropsychologie durch die Entwicklung standardisierter testpsychologischer Verfahren, durch Drittmitteleinwerbung von verschiedenen Förderinstitutionen und durch zahlreiche Publikationen ausgewiesen.